Bündnis lädt MdL Sandro Kirchner ein


Sehr geehrter Herr Landtagsabgeordneter Kirchner,
Ihr Interview in der Main-Post vom 27.01.2018 haben wir mit großem Interesse gelesen. Wir freuen uns über Ihren Wunsch, im Dialog, auch mit unserem Bündnis, nach Möglichkeiten zu suchen, wie das Biosphärenreservat Rhön gemeinsam gestärkt werden kann.

Unser freies Bündnis hat mit verschiedenen Vereinen und Verbänden, wie dem BUND, dem WWF, dem Rhönklub, dem Kurverein Bad Bocklet, vielen Gastronomen, den Heiligenfeld-Kliniken etc. (siehe Bündnisseite „www.pro-nationalpark-rhoen.de“) von Anfang an die großartige Chance erkannt, dass ein möglicher Nationalparktitel für die Rhön unser Biosphärenreservat massiv stärken kann. Die Chancen einer solchen Zusammenführung haben wir unter dem Titel „Biosphärenreservat und Nationalpark Rhön“ bereits im Sommer 2017 in unserem Faltblatt fachlich herausgearbeitet und dargestellt. Die Verwaltungsstellen des Biosphärenreservates Rhön haben in allen Fachbereichen diese mögliche Zusammenführung bestätigt und außerordentlich gelobt.

In unserem Fachsymposium „Der Biodiversitäts-Nationalpark Rhön“ am 01.12.2017 in Bad Kissingen, bei der wir Sie leider nicht begrüßen durften, wurde fächer-und länderübergreifend von den Bundes-und Landesverbänden des WWF, des BUND, des LBV, von der Regierung von Unterfranken sowie von den Verwaltungsstellen des Biosphärenreservates Rhön die herausragende fachliche Eignung der Rhön für einen länderübergreifenden Nationalpark innerhalb des bestehenden Biosphärenreservats nachgewiesen.

Da wir auch Bäderland und Gesundheitsregion sind, ist der Tourismus einer der wichtigsten Wirtschaftsfaktoren in der Rhön. Das Fachgutachten der Universität Würzburg hat gezeigt, welche positiven Auswirkungen ein Nationalpark für alle betroffenen Bevölkerungsgruppen haben wird. Dass die im Gutachten von Prof. Job getroffenen Aussagen nicht nur „graue Theorie sind“, davon konnte sich der Kreistag bei seinem Besuch im Nationalpark „Bayerischer Wald“ im Sommer 2017 selbst überzeugen.

Sehr geehrter Herr Landtagsabgeordneter Kirchner, ein ernsthafter Dialog für unsere Rhöner Heimat ist dringlich! Wir möchten Sie daher zu einem gemeinsamen Presse-Fachgespräch einladen.

Die klare Mehrheit der Gemeinderatsbeschlüsse für den Eintritt in die Konzeptionsphase sollte im Sinne der Basisdemokratie unter Mithilfe der angebotenen Öffentlichkeitsarbeit und Konzeptionsbegleitung durch das Bayerische Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz auch im Sinne des Kabinettsbeschlusses politisch ermöglicht und nicht öffentlich „abgewürgt“ werden.

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