Staatsforsten rufen zum Widerstandgegen den NP3 au

Man hat es nicht für möglich gehalten. Aus Angst um ihre Trophäenjagd schüren die Bayerischen Staatsforsten gezielt Ängste vor einem Nationalpark in der Rhön. Die Bayerischen Staatsforsten haben schriftlich zum Widerstand gegen den Nationalpark Rhön aufgerufen!

Detlev Drenckhahn, Professor an der Uni Würzburg und Ehrenpräsident des WWF nimmt kein Blatt vor den Mund. In einem langen Interview erklärt er, warum der dritte Nationalpark in Bayern an Lügen und Intrigen scheitern wird. Dabei sind alle Umfragen eindeutig: 85% der Bayern sind für einen weiteren Nationalpark. 90% der Unterfranken haben sich für einen NP im Spessart ausgesprochen und würden es auch für einen NP Rhön tun, ist sich Drenckhahn sicher. „Die Befürworter sind in der Mehrheit, die Gegner aber lauter“, so sein Resümee. Geradezu unfassbar: Drenckhahn zitiert aus einem Schreiben, dass offenbar von den Bayerischen Staatsforsten stammt, in dem es wörtlich heißt: „Wehren Sie sich gegen den Nationalpark wie die Jäger im Spessart!“ Denn ein Nationalpark in der Rhön bedeutet „Keine Trophäenjagd mehr!“ (Trophäenjagd im Staatswald? Hieß das nicht einmal „Wald vor Wild“?) Schließlich ist auch noch von „falschen Brennholzversprechen“ die Rede. Damit steht nun fest, dass die Bayerischen Staatsforsten massiv und gezielt durch das Schüren von Ängsten die Bevölkerung der Rhön gegen die Nationalparkpläne aufgewiegelt haben. Nicht zuletzt gehen die Bayerischen Staatsforsten damit bewusst gegen einen Beschluss des Bayerischen Kabinetts und gegen die Arbeit der Umweltverwaltung des Freistaates vor.


Das Interview mit Prof. Drenckhahn können Sie hier lesen.

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